Allgemeine Regeln

Aquaball ist eine Sportart, die ihre Wurzeln im Breitensport hat und in diesem Bereich noch immer fest angesiedelt ist. Die Regeln für den Einsatz im Breitensport sind absichtlich knapp gehalten, damit Jeder sofort mitspielen kann und sich nicht mit einem überdimensionierten Regelwerk auseinandersetzen muss. Diese Regeln werden als Grundregeln definiert und sollen einen reibungslosen Spielverlauf sichern. Bei allen Streitfragen sollte nach dem Grundsatz des Fair-Plays entschieden werden, bei dem sich die Spieler selbstständig einigen.

Grundregeln:

- Fair-Play (Körperloses und faires Spiel)
- Keine Fortwewegung mit Ball (auch kein Eigenzuspiel)
- Ball darf nicht unter die Wasseroberfläche gedrückt werden
- Torwurf erst nach 3 Pässen innerhalb des Teams gültig

Bestimmungen:
- Ein Team besteht aus vier Spielern (mixed) und maximal zwei Auswechselspielern
- Nur ein Spieler darf im Tor stehen (kein fester Torwart)
- Man darf sich beliebig im Wasser fortbewegen
- Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden
- Ein Spiel beginnt mit Anschmimmen von der Breitseite
- Bei Ballberührung vom gegnerischen Team - Neubeginn der 3-Pässe-Regel
- Bei Seitenaus (Längsseite) erfolgt Abwurf durch die andere Mannschaft von der Seite
- Bei Toraus erfolgt Abwurf durch die andere Mannschaft von der Ecke
- Nach mißglückten Torwurf muß der Ball laut 3-Pässe-Regel wieder aufgeladen werden
- Nach Torerfolg kommt ein Torabwurf des "Torwarts"

Allerdings sollte an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass Aquaball auch im Wettkampfsport Anwendung findet. Hierfür gibt es ein eigenes Reglemet und auch speziell durch den DSV geschulte Schiedsrichter, die einen reibungslosen Verlauf bei den Veranstaltungen sicherstellen und auch die Einhaltung der Regeln achten.